Baustellen in Umgebung .... Bildungs-Campus II



 
 
                                               

 


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Fast 200.000 €uro Mehrkosten

Hochwasserschutz im Zuge des Neubaus "BildungsCampus" erfordert höheren Aufwand als geplant

 

Der "BildungsCampus" mitsamt Parkplätzen am Schulzentrum entsteht direkt in einem Überschwemmungsgebiet. Da kein Rückhalteraum verloren gehen darf, sind ausgleichende Hochwasserschutzmaßnahmen nötig, die wiederum mehr Aufwand erfordern als gedacht - in Euro ausgedrückt rund 295.000 statt 100.000 Euro.

 

Erst heißt er "Auf der Hutmatt", nach der B33 dann "Mittlerer Graben", doch weit bedeutender als diese Namensgebung auf der Landkarte ist die Tatsache, dass dieser kleine Bach an jenem Areal grenzt, auf dem der rund 9,2 Millionen teure "BildungsCampus" gebaut wird. Daher forderte das Landratsamt bereits für die Sicherheit bei einem Hochwasser gewährleistet ist, das theoretisch alle 100 Jahre auftritt.

Das von der Stadt für die genaue Untersuchung beauftragte Büro Zink aus Lauf erläuterte dem Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung Ergebnisse, die sauer aufstießen. Erstens liege der Neubau mitsamt Parkplätzen >vollständig im Überschwemmungsgebiet<, so Jochen Schneider vom Büro Zink, zweitens dürften keine Retentionsflächen, also Ausbreitungsflächen bei Überschwemmungen, verloren gehen.

Der Ausgleich ist mit erheblichem Mehraufwand verbunden, da unter anderem bestehende Dohlen für den Wasserdurchfluss nicht mehr ausreichen. Diese Dohlen befinden sich unterhalb des Schulbiskreisels. In diesem Zusammenhang sollte auf Wunsch der Stadt auch der "Mittlere Graben" unter anderem mit Flachwasserzonen ökologisch aufgewertet und renaturiert werden, was 19.000 Punkte fürs Ökokonto der Stadt bringe, wie Uli Riehle vom Stadtbauamt anmerkte. 

Im Ökokonto werden freiwillige Maßnahmen zur Aufwertung von Natur und Landschaft dokumentiert und verwaltet, die bei künftigen Eingriffen in Natur und Landschaft (zum Beispiel für Bauvorgaben) als Kompensation angerechnet werden können.

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"Faktor 3 ist heftig"

Die Gesamtkosten für Gewährleistung des HQ-100-Hochwasserschutzes belaufen sich statt der im August geplanten 100.000 auf 295.000 Euro inklusive Nebenkosten, so Riehle. Nun hoffe man auf günstigere Angebote im Zuge der Ausschreibung. Bis Mai soll alles umgesetzt sein. Andrea Ahlemeyer-Stubbe (SPD) reagierte geschockt auf diese Zahlen: "Faktor 3 ist schon heftig."

Bürgermeister Thorsten Erny ging es ähnlich, "aber wir konnten darauf keinen Einfluss nehmen." Laut Andreas Bruder vom Rechnungsamt werden 35 Prozent dieser Mehrkosten über den schulischen BildunsCampus-Anteil im Kernhaushalt getragen, in dem für Natur-/Umweltschutz 97.000 Euro eingestellt sind, die anderen 65 Prozent im Haushalt der Städtischen Wohnungswirtschaft, die den großen BildungsCampus-Hochschulanteil stemmt: "Dort besteht noch Luft."

 

--> Vorheriger Bericht: Baustellen / BildungsCampus

Quelle: Text/Bild: Mittelbadische Presse

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 06.01.2015 16:14:12

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