Meine Heimat .... Neues - Storch-Unfall



 
 
                                               

 


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Kommentar

 

Feuerwehr rettet Jungstorch

Kleinstes Mitglied der fünf Köpfe gewachsenen Storchenfamilie fiel aus Gengenbacher Winzerhof-Nest

 

 

Gengenbach - Am Sonntag gegen 15:00 Uhr erhielt Claudia Bernartz, die Vorsitzende des Tierschutzvereins Kinzigtal einen Anruf einer "aufmerksamen Bürgerin von Gengenbach". Besagte Frau, die als Nachbarin Einblicke ins Storchennest auf dem Winzerhof genießt, "sah, dass ein junger Storch aus dem Nest gefallen und direkt daneben auf der Abdeckung des Schornsteins liegen geblieben war", so Bernartz, "und das im strömenden kühlen Regen".

Die Tierschützerin aus Hofstetten alarmierte den Notruf. "Dank der tollen Unterstützung  gelang es, den Jungstorch per  Drehleiter zu retten." betonte Bernartz dankbar. "Der Storch war sehr stark unterkühlt und die  Chance ihn durchzubringen sehr gering", erklärte sie, "doch dank der Unterstützung von Tierarzt  Jörg Schäffner aus Haslach   konnten wir ihn mittels Wärme kissen und Medikamenten stabilisieren, so dass ich ihn anschließend zu einem Wildtierspezialisten in Niederschopfheim  bringen konnte." Die Chancen, dass der besondere Feuerwehreinsatz durch die Feuerwehr Gengenbach nachhaltige Wirkung hat, "stehen sehr gut.", sagte die Tierliebhaberin am  Montag, "denn der Jungstorch der deutlich kleiner als seine  beiden Geschwister ist, frisst bereits wieder."

 Gefährlicher Futterneid -   Die unterschiedliche Größe des Nachwuchses könnte eine Erklärung sein, warum der kleine Zeitgenosse im negativen Sinne aus dem Nest flog. Ein Schnabel weniger im Nest  bedeutet schließlich bei der Nahrungslieferung durch die Eltern größere Portionen. Zumindest schließt Kurt Schley vom SOS Weißstorch Ortenau e.V., der unter anderem das Gengenbacher Nest betreut, diese gefährliche Form vom Futterneid nicht aus.

Der Gengenbacher Nestling werde ins bewährte Storchgehege Reute des SOS Weißstorch Breisgau gebracht und dort weiter aufgepäppelt, um im Herbst in die freie Wildnis zurückkehren zu können. Eine Rückkehr ins Gengebacher Nest werde es sicherheitshalber nicht geben.

 Innerhalb der nächsten beiden Wochen sei, so der Experte aus Schutterwald, auch die Beringung des verbliebenen Gengenbacher Storchen-Nachwuchses geplant. Schley rechnet für den Bereich des Ortenauer Vereins mit einem Nachwuchsplus gegenüber dem Vorjahr, da die Regen- und Kälteperiode diesmal günstiger gelegen sei als 2011.

                        

 

 

Quelle: Mittelbadische Presse (dpa)

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 06.01.2015 16:11:19

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